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Dienstag, 25. Februar 2020

Nachbarschaftslotsen: Gemeinsam statt einsam!

Nachbarschaftslotsen: Gemeinsam statt einsam! 
Nachbarschaftslotsen: Gemeinsam statt einsam! 
Nachbarschaftslotsen: Gemeinsam statt einsam!
Vortrag am Donnerstag 5. März 2020 18 Uhr
Ort: Zukunftsraum, Rintheimer Straße 46 

Haben Sie Interesse oder Lust, Ihrem Nachbarn zu helfen, mit ihm etwas zu unternehmen, sozusagen sein Lotse zu sein?

Benötigen Sie Hilfe? Möchten Sie mit einem Nachbarn etwas unternehmen oder einfach nur miteinander reden?

Dann kommen Sie in den „Zukunftsraum“ in der
Rintheimer Straße 46
am Donnerstag, 5. März 2020, 18:00 Uhr, Eintritt frei

Frau Heinzelmann von der Diakonie wird Sie informieren über gegenseitige Vermittlung, Organisation, rechtliche Absicherung, Unterstützung bei Problemen.

Sollten Sie Hilfe benötigen, um zur Veranstaltung zu kommen, dann melden Sie sich telefonisch oder per Mail unter: Tel. 0721/83 18 49-11 
oder Mail: nachbarschaftslotsen@dw-karlsruhe.de

https://oststadt-nachbarschaft-ka.blogspot.com/2020/02/nachbarschaftslotsen-gemeinsam-statt.html

E-Mail: oststadt-nachbarschaft@gmx.de 
www.bv-oststadt.de


Mittwoch, 31. Oktober 2018

31.10.2018 MI 19h Vortrag zum Thema Botanische Gartentradition in Karlsruhe

31.10.2018 MI 19h Vortrag zum Thema Botanische Gartentradition in Karlsruhe

im „Zukunftsraum“ Rintheimer Straße 46

Josef Franz, vom Verein Freunde und Förderer des Botanischen Gartens des KIT e.V., informiert über die Geschichte der Botanischen Gärten in Karlsruhe. 
Lust auf das Thema bekommen? Dann komm doch in den Zukunftsraum.
Schon bald nach der Stadtgründung 1715 schuf man in Karlsruhe botanische Gartenanlagen, sowohl als Lust- und Schaugärten als auch als wissenschaftliche Lehr- und Versuchsgärten.

Freitag, 21. September 2018

Wohnen für Hilfe am FR 21.09.2018 19 Uhr

Wohnen für Hilfe am FR 21.09.2018 19 Uhr im Zukunftsraum des Quartiers Zukunft in der Rintheimer Straße 46, Ecke Humboldtstraße

„Suche Zimmer – biete Hilfe im Alltag“: Wohnen für Hilfe
Sie haben ein leer stehendes Zimmer? Sie benötigen ab und zu Unterstützung in Haus und Garten?
Dann ist Wohnen für Hilfe eine gute Idee!
Bei Wohnen für Hilfe wohnen Studierende bei älteren Menschen oder bei Familien. Sie zahlen keine Miete, sondern helfen im Alltag. Sie gehen z.B. einkaufen, unterstützen im Haushalt, mähen den Rasen oder gehen mit den Kindern auf den Spielplatz. Nebenkosten werden von den Studierenden bezahlt.
Die Paritätischen Sozialdienste vermitteln diese Wohnpartnerschaften in Kooperation mit dem Studierendenwerk. OB Dr. Frank

Mentrup ist Schirmherr von Wohnen für Hilfe.
Am 21. September 2018, 19 Uhr informiert die Oststadt-Nachbarschaft und Wohnen für Hilfe im Zukunftsraum, Rintheimer Straße 46, über das Projekt.


Neugierig geworden?

Gerne können Sie sich auch direkt bei Wohnen für Hilfe informieren:
Paritätische Sozialdienste gGmbH Karlsruhe Claudia Brümmer, Susanne Butz 
Tel. 0721 912 30 34 
Internet: www.paritaet-ka.de 




Donnerstag, 1. Februar 2018

Bedingungsloses Grundeinkommen. Film in der Kurbel DO 01.02.2018 19 Uhr

Bedingungsloses Grundeinkommen. Film in der Kurbel DO 01.02.2018 19 Uhr


Liebe Leute,

am 1. Februar. 19 Uhr, wird in der Kurbel ein Film über das Grundeinkommen vorgeführt. Es gibt auch eine Diskussion. Eintritt 8,50 €, ermäßigt 6,50 €.

Gruß
Heidi





Mittwoch, 10. Januar 2018

Moschee Neubau Infoabend in der alten Moschee DO 18.01.2018 19 Uhr

Der Bürgerverein Oststadt und Oststadt-Nachbarschaft veranstaltet eine
Bürgerinformation zum Neubau der Moschee
am 18. Januar 2018 um 19 Uhr in der alten Moschee Käppelestraße 3

Die türkisch-islamische Gemeinde DITIB stellt ihr Projekt vor und beantwortet Fragen der Bürger.

Die Veranstaltung wurde von 250 - 300 interessierten Bürgern besucht.
Hier der Beitrag des SWR.

Meine eigene (Cornelius Berkmann) Meinung zu den Diskussionen um den Moschee-Neubau:
Der Bürgerverein Oststadt und die Oststadt Nachbarschaft haben in den Räumen der bisherigen Moschee eingeladen, um die Bürger zu informieren und mit einzubeziehen in die Planungen der neuen Moschee. Eingeladen waren auch Vertreter der Stadt, so auch der Baubürgermeister Obert. Der Standort der Moschee in der Käppelestraße ist in einem Gewerbegebiet zwischen Einkaufsmärkten, Fitnesszentren, ENBW, Verkehrsbetriebe, ... .
Das Gelände gehört der türkischen Moscheegemeinde. In einem Gewerbegebiet können die Gebäude frei gestaltet werden. Dieses Recht gilt natürlich auch für die Moschee.
Die bisherige Moschee ist in der Lagerhalle einer ehemaligen Fabrik. Die geplante Moschee zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass mit viel Glas gebaut wird, um damit auch Offenheit nach außen anzubieten. Sie hat ein Minaret, von dem aber kein Muezzin-Ruf ertönt. Das als die Grundfakten, und das sollte und wollte die Informationsveranstaltung darstellen.
Nicht mehr und nicht weniger.
Schon im Vorfeld der Veranstaltung wurde unter anderem durch Leserbriefe an den Bürgerverein deutlich, dass es schwierig werden wird, dieses Informationsziel zu erreichen, da die Tendenz dahin ging, die Lage in der Türkei, die Staatsnähe der Religionsbehörde Ditib, den Islam an sich zu thematisieren, um die Moschee abzulehnen. Wenn man sich den Live-Ticker von KA-News anschaut, kann man verfolgen, dass die meisten gar nicht an Gesprächen und Diskussionen interessiert waren, sondern durch die Fragestellungen nur vorgefertigte Meinungen bestätigt haben wollten.
In den Leserbriefen, die danach in den BNN veröffentlicht wurden, ist es dann genauso, die Tendenz ist Ablehnung aufgrund des Systems dahinter. Das die muslimischen Mitbürger schon sehr lange hier unauffällig wohnen, dass es eine Moscheegemeinde mit Moschee (in der Lagerhalle) bereits gibt, wird dabei wohl ausgeblendet.
Damit das ganze mal ganz nüchtern und sachlich betrachtet wird, habe ich mich entschlossen, als Gegengewicht ebenfalls einen Leserbrief zu schreiben. Die BNN haben als Überschrift zu diesem Leserbrief einen Teilsatz von mir zitiert "Wenig zielführend". Schöner, weil nach vorne gerichtet, hätte ich ein anderes Zitat "Kein Grund zur Aufregung" als Überschrift gefunden.

Leserbrief an Bürgerverein und BNN:

Seit sehr vielen Jahren gibt es in der Oststadt im Gewerbegebiet zwischen Einkaufsmärkten und Fitnessinstituten eine Moschee. Seit vielen Jahren ist auch das türkische Konsulat in der Oststadt. Wenn jetzt die Moschee in der ehemaligen Fabrikhalle durch eine Moschee ersetzt wird, die dem Stand der Technik entspricht und dann auch aussieht wie eine Moschee, ändert sich de facto überhaupt nichts an den bestehenden Verhältnissen. Die Informationsveranstaltung des Bürgervereins Oststadt und der Oststadt Nachbarschaft in den Räumen der bisherigen Moschee der Gemeinde als Informationsgeber war deshalb auch keine Veranstaltung zur politischen Lage und Einflussnahme der Türkei über die Ditib als Trägerverein bei uns. Es war auch keine Veranstaltung über den Islam und den Abweichungen zu unserem Werteverständnis. Denn es ging nicht um die große Politik sondern um nicht mehr und nicht weniger um die Oststadt in Deutschland hier in unserer Nachbarschaft.
Sehr viel im Islam ist bekanntermaßen nicht verhandelbar, da es grundsätzlich zum System gehört. Genauso wie ja auch die Grundlagen unserer Kultur, unseren Wertekanons nicht verhandelbar sind. Wenn man jetzt in Diskussionen dann nur noch diese kritische Positionen vorbringt, wo man genau weiss, dass die andere Seite genauso antwortet, wie man es erwartet, weil sie es gar nicht anders kann, dann ist das wenig zielführend, weil man gar nicht an einer Antwort interessiert ist, sondern nur eine Bestätigung von etwas will, was man sowieso weiß. Man erreicht keine wirkliche Diskussion, wenn man den Gegner in eine Verteidigungsposition drängt. Entscheidend ist das Zusammenleben mit den türkischen Mitbürgern. Und das funktioniert hier in der Oststadt eigentlich gut und unauffällig. Solange nicht gegen unsere Gesetze verstoßen wird, ist es ok. Eigenheiten des Islam, auch wenn sie unserem Verständnis widersprechen, betreffen ja nur die Bürger der Moscheegemeinden. Sie haben auf unser Leben, unsere Kultur keinen Einfluss, wenn wir selbstbewusst uns ebenso unserer Kultur bewusst sind und unsere Werte leben. Das ist die Grundlage eines Umgangs auf Augenhöhe miteinander. Wo man ganz cool akzeptieren kann, dass andere auch anders sind. Und dann braucht man auch vor nichts Angst zu haben.
Und wie gesagt, durch den Neubau einer bereits vorhandenen Moschee ändert sich überhaupt nichts an den Fakten in der Oststadt. Warum also all die Aufregung?


Post:
Moschee Neubau Infoabend in der alten Moschee DO 18.01.2018 19 Uhr

Dienstag, 28. November 2017

Trickbetrüger und wie wir uns schützen können. Vortrag vom Bürgerverein und der Oststadt-Nachbarschaft DI 28.11.2017 19 Uhr

"Trickbetrüger, und wie wir uns schützen können",

ein Vortrag der Polizei, veranstaltet von Bürgerverein Oststadt und Oststadt-Nachbarschaft,

am 28. November um 19 Uhr im Zukunftsraum, Rintheimer Straße 46
Mit dem Zettel- und Bleistifttrick an der Haustür, dem Bettel- oder Geldwechseltrick auf der Straße, dem Enkeltrick am Telefon oder dem Anruf eines falschen Polizeibeamten lassen wir uns täuschen und betrügen!
"Wer die Tricks kennt, fällt nicht herein!" sagt Remigius Klaus von der Polizei und klärt uns mit seinem Vortrag auf.



Montag, 27. November 2017

Leihladen der Bürgerstiftung in der ehemaligen Metzgerei Bässler in der Gerwigstr. 41

Mo 27.11.2017 20 Uhr Leihladen in der ehemaligen Metzgerei Bässler, Gerwigstr. 41. 
Wer hat Lust, einen Leihladen zu organisieren?

Die gemeinnützige Bürgerstiftung plant, im Februar einen Leihladen in der ehemaligen Metzgerei Bässler, Gerwigstrasse 41, zu eröffnen. Im Leihladen sollen Gegenstände aus den Bereichen Haushalt, Heimwerker, Kinder und Freizeit verliehen werden. Für die Organisation und die Betreuung an 3 Nachmittagen sucht die Bürgerstiftung Menschen, denen die Herausforderung Spaß macht und die an den vielfältigen Aufgaben interessiert sind. Da wir selbst ehrenamtlich arbeiten und unsere Projekte mit Spenden finanzieren, würden wir uns freuen, wenn Sie auch bereit wären, sich unentgeltlich einzusetzen.

Wir laden alle Interessierten am Montag, 27. November, um 20.00 Uhr in die Gerwigstr. 41 ein (ehem. Metzgerei Bässler). Die Bürgerstiftung freut sich auf Sie!

Kontakt an Frau Holsten von der Bürgerstiftung: holsten@buergerstiftung-karlsruhe.de

Damit der Leihladen funktionieren kann, braucht er natürlich auch Gegenstände zum Verleihen:


Leihgegenstände für den Leihladen!

Die gemeinnützige Bürgerstiftung Karlsruhe wird im Februar/März einen Leihladen in der Oststadt eröffnen. Dort werden gebrauchte Gegenstände gegen Pfand oder eine geringe Gebühr verliehen. Der Leihladen kommt allen Bürgern zugute, insbesondere Studierenden, Rentnern, Wenig- oder Nichtverdienern, Alleinerziehenden und Familien.

Für ihren Leihladen freut sich die Bürgerstiftung über gut erhaltene, funktionsfähige Gegenstände aus den Bereichen Heimwerker, Haushalt, Kinder und Freizeit (auch Elektronik). Wer der Bürgerstiftung entsprechende Gegenstände schenken möchte, kann sie vom

15. - 18. 11. und vom

20. - 22. 11. jeweils von 11.00 - 16.00 Uhr

in der Gerwigstraße 41 abgeben. Bitte keine Kleidung, Bücher oder Spielsachen.

Donnerstag, 28. September 2017

Digitaler Nachlass. Vortrag im Zukunftsraum Donnerstag 28.09.2017 19 Uhr

Digitaler Nachlass. Vortrag im Zukunftsraum Donnerstag 28.09.2017 19 Uhr

Wie treffe ich Vorsorge, wie kann man Zugänge und Passwörter im Internet im Nachlass verwalten?
Referent: Wilhelm Bühler
Nach seinem Vortrag steht der Referent für Fragen zur Verfügung.

Amazon, Facebook, ebay und Co. – jeder hinterlässt im Internet viele, ganz persönliche Spuren und Daten. Was passiert nach Ihrem Tod mit Ihren Daten? Was geschieht mit Online-Zugängen, geposteten Bildern usw.?
Die meisten Menschen haben dazu keine Regelungen getroffen und stellen Hinterbliebene oft vor eine große Herausforderung. Wie kann man herausfinden, wo es überall Zugänge gab und gibt? Wie kann man diese verwalten oder löschen? An wen kann ich mich wenden? Was mache ich eigentlich mit dem Handy des Verstorbenen?

Interessiert Sie das Thema? Dann kommen Sie doch in den Zukunftsraum.

Der Eintritt ist frei.
Der Zukunftsraum befindet sich in der Rintheimer Straße 46 Ecke Humboldtstraße.



Auf Einladung der Oststadt Nachbarschaft kamen am letzten Donnerstag etwa 20 Menschen in den Zukunftsraum, um sich über ein schwereres Thema zu informieren und auszutauschen. Der eigene Tod im Digitalen Zeitalter.
Wilhelm Bühler, Digitaler Nachlassverwalter/Bestatter aus Stutensee, gab eine gute Stunde lang Hinweise, Tipps und beantwortete Fragen. Beispielsweise ist Google einer der wenigen Anbieter, wo man einen Nachlassverwalter schon zu Lebzeiten benennen kann, allerdings muss man auch wissen, dass es unter Kontoinaktivität-Manager https://myaccount.google.com/inactive zu finden ist.
Tenor des Vortrags war, dass es sinnvoll ist, den digitalen und den analogen Nachlass gemeinsam vorzubereiten, denn es gibt keine klare Trennung. Wichtig ist, dass man es aus Sicht der Erben sortiert, beispielsweise bei welchen Versicherungsunternehmen bestehen Verträge, Details und ob es einen Webzugang gibt, sind nicht entscheidend.
Wichtig ist aus seiner Sicht auch, dass man nicht versucht, eine perfekte Lösung zu finden, denn wann man stirbt ist kaum zu planen. Vielleicht stirbt man am nächsten Tag bei einem Autounfall oder man lebt noch über 50 Jahre, daher gilt es das wichtigste zuerst zu erfassen und dann auch regelmäßig zu aktualisieren.
Haben Sie sich schon Gedanken gemacht und so zu Papier gebracht, dass Ihre Angehörigen wissen, wo die Digitalen Werte zu finden sind und wo noch Kosten auf sie zukommen?
Wenn Sie den Vortrag verpasst haben, am 10. November 2018 gibt es ihn nochmal im Info-Center am Hauptfriedhof. Oder Sie vereinbaren einen Termin mit Herrn Bühler https://www.kabaach.de/

Samstag, 3. Juni 2017

Vortrag "Jugendszenen zwischen Islam und Islamismus" FR 23.06.17 19 Uhr

Vortrag "Jugendszenen zwischen Islam und Islamismus" FR 23.06.17  19 Uhr

In seiner Reihe der Abendveranstaltungen des Oststadt-Treffs gibt es im Zukunftsraum des Quartiers Zukunft in der Rintheimer Str. 46 diesen aktuellen und sehr interessanten Vortrag.

Was bedeutet Islamismus und Salafismus und wo grenzt er sich zum Islam ab? Wie radikalisieren sich junge Menschen und was können wir dagegen tun? Hören Sie einen Vortrag von Daniel Can, Fachreferent für Extremismusprävention der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.


Mittwoch, 29. März 2017

Vortrag Entstehung und Entwicklung der Oststadt MI 29.03.2017 19:30

Wir, die Oststadt Nachbarschaft, laden ein zu einem Vortrag zur Entwicklung der Oststadt. Dr. Jürgen Scherle, gebürtiger Oststädtler, schöpft aus seinem Erfahrungsschatz. Es wird interessant, neugierig geworden?


Bis weit vor der Entwicklung der Oststadt Ende des 19. Jahrhunderts holte Jürgen Scherle aus in seinem interessanten Vortrag mit vielen Fakten und persönlichen Erinnerungen eines gebürtigen Oststädters.
Gottesaue ist zwar nicht die Keimzelle der Oststadt, das Kloster Gottesaue war schon vor tausend Jahren da, aber es war wie ein roter Faden, auf den dann später sich Karlsruhe nach Osten entwickelte.
Wohlgeordnet nach Plan, mit einem Fächer vom Durlacher Tor ausgehend, entstand die Oststadt, die Fehler des Wildwuchses der Entwicklung der Südstadt konnten sich hier so nicht wiederholen. Alles war durchdacht und die Infrastruktur-Massnahmen wurden der Entwicklung angepasst. Eine modernes Konzept der Balance zwischen Bebauung an den Blockrändern und Freiflächen und später auch Schneisen innerhalb der Blöcke.
Als Kind hatte ich einen Fassadenbaukasten, mit dem man die unterschiedlichsten Straßenzüge gestalten konnte. Nach diesem Vortrag weiss ich jetzt, wieso mich gerade die Georg-Friedrich-Straße daran erinnert. Die Fassaden wurden damals nach dem selben Schema gestaltet. Aus Katalogen suchte man sich die Fassadenelemente aus, sie wurden fertig vorgefertigt angeliefert und eingebaut.
Der Aufbau des Rechenzentrums, der Studiengang Informatik, die Zeit als die erste email in Deutschland an die Universität Karlsruhe, des heutigen KIT geschickt wurde, war mein persönlicher Einstieg, das war die Zeit, als ich nach Karlsruhe gelockt wurde und seitdem in der Oststadt blieb.
So fügten sich, denke ich bei allen, die persönlichen Mosaiksteinchen in diese sehr interessant gestaltete Bild des Vortrags ein.
Es waren viele der Einladung gefolgt, es waren viele neugierig, und ich habe das Gefühl, dass alle ihre Puzzleteile hatten, die sich in diesen Abend einbauen liessen.  



Freitag, 3. März 2017

Freitag 03.03.2017 19:30 Gärtnern in der Stadt

Es war wieder eine Veranstaltung, die das Interesse geweckt hat. Am Anfang noch zögerlich, fanden sich aber um 19:30 knapp 50 Menschen ein, die wissen wollten, was es so alles gibt. Und es gibt wirklich eine vielfältige Möglichkeit, in die Stadt Natur zu holen.
Vorgestellt haben sich die Kleingärten, Gärten in den Hinterhöfen, die Fächergärtner, Beete & Bienen, die aufmeksam machen, dass ohne die stark gefährdeten Bienen als Bestäuber nichts geht, die SOLAWI (Solidarische Landwirtschaft) KArotte. Es wurde erklärt, was Hochbeete sind und wie man sie macht. Wer dabei war, konnte an einer Tafel angeben, für was sie sich am meisten interessierten, sowohl, was die Motivation als auch die Initiativen betrifft. 
Die Gäste wurden begrüsst von Birgitt Hübner und Dr. Jürgen Scherle, der zum Verständnis erklärte, wie die verschiedenen Formen gewachsen sind und was für Funktionen sie in der Vergangenheit hatten. Beide von der Oststadt Nachbarschaft, die den Abend organisierte.


Und auch für das leibliche Wohl mit den Zutaten aus dem Garten war gesorgt. Ein optischer und auch geschmacklicher Hingucker war eine knallrote Torte. Ich überlegte und versuchte mit meinen Geschmacksnerven rauszufinden, was es ist. Eine Schüssel mit Rote Beete Salat, wo die Früchte ja auch optisch zu erkennen sind, brachte mich auf die Spur. Es war eine Rote Beete Torte aus der Landwirtschaft der KArotte


Und hier das Resumée von Birgitt:


Liebe Beete und Bienen, Bezirksverband der Gartenfreunde, Fächergärtner, KArotten und Oststadt Nachbarschaftler,


Das war doch ein sehr gelungener Abend gestern. Danke für Euer Engagement & Euer Mitgestalten.

Ich habe im Eifer ganz vergessen auf die nächste Pflanzentauschbörse von Quartier Zukunft aufmerksam zu machen: So. 7.Mai von 11-16 Uhr im Zukunftsraum Rintheimerstr./ Ecke Humboldtstr..
Wer an der Mitgestaltung dieser Börse interessiert ist möge sich bitte bei Helena Trenks melden: helena.trenks@kit.edu.
Leitet diese Mail gerne über Euren Verteiler weiter, damit möglichst viele Menschen davon erfahren.
Eine Online Petition der Kleingarten Freunde liegt mir am Herzen:
Die Kleingarten Freunde brauchen unsere Unterstützung, damit die von ihnen gestern Abend genannten Kleingartenanlagen nicht weichen müssen. Diese üben eine "grüne Lungenfunktion" in unserer Stadt aus.
Lest Euch bitte die Petition durch & unterschreibt online wenn ihr euch damit identifizieren könnt http://kleingarten-karlsruhe.de
Mit dieser Aktion, die nur wenige Minuten Zeit braucht, leistet ihr einen wichtigen Beitrag dazu, daß die Luft in unserer Stadt nicht noch schadhafter wird & Flora & Fauna bewahrt werden!!!
Bitte auch Weiterleiten!!!
Vielen Dank für Euer Engagement.
Herzlich grüßt Euch
Birgitt Hübner
für die Oststadt Nachbarschaft





Hallo liebe interessierte Mitmenschen,
Die Oststadt Nachbarschaft mit dem Oststadt-Treff lädt  Euch heute mal wieder zu einer Abendveranstaltung ein:

"Gärtnern in der Stadt -Initiativen aus Karlsruhes Osten stellen sich vor".
Da gibt es die Fächergärtner, die KArotten, die Fassadenbegrüner, Beete & Bienen und noch einige Initiativen mehr. Doch wir wollen Euch nicht gleich alles verraten, damit es spannend bleibt.

Wir haben uns dieses Thema vorgenommen,
weil es in KA-Ost in diese Richtung einige spannende Projekte gibt,
weil Gärtnern Menschen durchs gemeinsame Tun miteinander verbinden kann,
weil man beim Gärtnern an der frischen Luft ist,
weil Gärtnern wieder erleben lässt, wie und woraus Nahrung entsteht,
weil wir Bürger durch Gärtnern den öffentlichen Raum mitgestalten können,

weil wir durchs Gärtnern die Verbindung zur Natur und zur Erde wieder neu entdecken und vertiefen können,


weil......schier endlos sind die Gründe....doch der Wichtigste:


weil es in unserer Gruppe einige Menschen gibt die am Gärtnern ziemlich viel Freude haben und diese bei Euch wecken wollen!

Lust bekommen?

Dann kommt doch am Freitag, den 3.März um 19:30Uhr in den Zukunftsraum Rintheimer/ Ecke Humboldtstraße.

Hier könnt Ihr erfahren was im Osten läuft, wie Ihr mitwirken oder selbst aktiv werden könnt.
Wir freuen uns auf Euch!







Freitag, 13. Januar 2017

Fakten und Diskussion am 12.01.17 zum Botanschen Garten des KIT


Birgitt Hübner von der Oststadt-Nachbarschaft begrüßte die zahlreich erschienen Bürger und stellte kurz die Initiative Oststadt Nachbarschaft vor.


Dr. Scherle, ebenfalls von der Oststadt-Nachbarschaft gab einen Überblick über die Planungen zur Erweiterung des KIT Süd im Bereich des Botanischen Gartens des KIT am Stadteingang Adenauer-Ring zum Durlacher Tor.  Er erkärte aus der Sicht eines Bauingenieurs neutral, was bekannt ist, was realisiert werden soll, den ersten Planungsentwurf vom Mai und die anschliessende Verbesserung, die nötig waren, um die Ausrichtung der Gebäude an die vorhandene Wohnbebauung auszurichten und ausserdem stand im Nordbereich ein schützenswerter Baum.
Er erklärte auch, was es mit dem Investor der Klaus-Tschira-Stiftung (Klaus Tschira war einer der Gründer von SAP) auf sich hat, der die 3 Blöcke baut, von denen der grösste Block der Universität geschenkt wird. Als Gegenleistung gibt es keinen Architekturwettbewerb, da Tschira selbst ein eigenes eingespieltes Team einsetzt.
Wünschenswert wäre zum Beispiel die Architekturinstitute und Studierenden in die Planung einzubinden, damit sie auch Kompetenzen erwerben können, wie solche Projekte mit Bürgerbeteiligung realisiert werden können.
Er übergab dann an die beiden „Gegenspieler“.

Dr. Schmidt vom KIT (Karlsruher Institut für Technologie) erläuterte den Masterplan B, der die Basis der Planungen ist.
Das KIT will im Gebiet des dem Botanischen Gartens zwischen den Gewächshäusern und der ehemaligen Kinderklinik mit den Planern der Klaus-Tschira-Stiftung drei Gebäude errichten (2 x 6.000 m2 und 1 x 8.500 m2 Nutzfläche), bekommt das größte davon geschenkt und wird zwei weitere für forschungsnahe Zwecke einsetzen. Damit können teure Anmietungen aufgegeben werden.
Für diese 3 Gebäude gibt es demzufolge keinen Wettbewerb.
Für die beiden äußeren Gebäude im Süden und Norden gibt es einen Wettbewerb. Laut KIT werden dafür auch Wünsche aus Bürgerschaft und Politik berücksichtigt. Die südlichen Gebäude werden wahrscheinlich Studentenwohnheime bleiben, damit auch nach amerikanischem Vorbild die positiven Effekte des studentischen Wohnens auf dem Campus genutzt werden. Das Institut für Botanik zieht auf das neue Gelände an der Kornblumenstraße um. Der Umzug der Botanik liegt jedoch noch in weiter Ferne, ist aber notwendig, da die jetzigen Gebäude aus den 50er Jahren in keiner Weise mehr einen zeitgemäßen Forschungsbetrieb zulassen und zum Teil marode sind und auch durch eine Sanierung nicht zu ertüchtigen sind.
Aber wie gesagt, jetzt geht es um die 3 Gebäude im Gebiet des botanischen Gartens, das Palmenhaus bleibt noch lange erhalten.
Und hier wurde gegenüber dem ursprünglichen Plan das Bauvolumen an die dahinter liegende Wohnbebauung der Hans-Jakob-Straße angepaßt, das heisst, zu der Wohnbebauung 3 Geschosse, zum Adenauerring 5 Geschosse. Ausserdem wurde der Grünstreifen auf 20 Meter verbreitert, sodaß die Wohngebäude nicht beschattet werden. Geplant sind flexible, effiziente Ringbauten, um auf sich schnell verändernde Forschungsbedingungen reagieren zu können. In den Erdgeschossen kann es laut KIT auch Cafés und kleinere Geschäfte geben, was auch gewünscht ist und nicht der Anforderung an forschungsnahe Nutzung wiederspricht. In den beiden von der Tschira-Stiftung betriebenen Gebäuden sollen forschungsnahe Firmen angesiedelt werden, sodass ein Austausch zum KIT mit kurzen Wegen möglich ist.  Ausserdem hat das KIT ein Vormietrecht, wenn weiterer Bedarf an Fläche entsteht.

Herr Ketterer von der Initiative „Grüner Campus“ betonte, dass es durchaus ein Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Schmidt vom KIT gab, aber er bemängelte, dass das nicht darüber hinweg täuschte, das es keine von der Politik propagierte Bürgerbeteiligung gab. Bei direkten Gesprächen zur Planung wurde so getan, als fänden die Wünsche Eingang in die Planungen, und eine Woche später wurde klargemacht, dass eigentlich schon alles beschlossen ist und nicht geändert werden kann. Vor allem im Hinblick auf das sogenannte Geschenk des Investors Tschira-Stiftung, dass ja privatwirtschaftlich aus den Gewinnen der beiden anderen Blöcke finanziert wird, ja satzungsrechtlich finanziert werden muss.
Vorbild ist das Mathematikon der Universität Heidelberg sowohl als Stiftungs-Konstrukt als auch als Architekturbeispiel. Kein Grün geplant, wo bisher das Juwel des Grünen Campus stand.
Neben der mangelhaften bis nicht vorhandenen Bürgerbeteiligung wurde auch auf die stadtklimatische Funktion des botanischen Gartens hingewiesen als Frischluftschneise vom Hardtwald zum Durlacher Tor. Diese Funktion können auch die begrünten Dächer nicht ersetzen.
Zudem:
Das gestalterische Potential, das in der jetzigen Gatenarchitektur liegt, muss genutzt und darf nicht vernichtet werden.  Denn der  Garten dient bereits der  ersten und zweiten  Übergangs- und Vermittlungsfunktion (Wald-Stadt; KIT-Oststadt)) . Verstärkt wird diese städtebauliche Vermittlungsfunktion durch die inhaltliche Vermittlungsfunktion des Gartens: er  dient einerseits dem Universitätsbetrieb, also der Forschung und Lehre, andererseits vermittelt er  der Öffentlichkeit bei freiem Zutritt  durch ein ständiges Führungs- und Vortragsangebot botanisches  Basiswissen und aktuelle Forschungsergebnisse.


Jetzt begann eine zum Teil sehr emotional geführte Diskussion. Der Vorsitzende der Architekturkammer referierte über die positiven Auswirkungen eines Wettbewerbs, wo unterschiedliche Konzepte am Ende die beste Lösung generieren. Andere setzten sich leidenschaftlich dafür ein, die Parklandschaft des botanischen Gartens zu erhalten. Der Garten, die Gewächshäuser sind öffentlich zugängig, es gibt interessante Vorträge und es ist zu befürchten, dass dieser Zustand verloren geht. Diese Bedenken versuchte Dr. Schmidt auszuräumen. Überhaupt konnte Dr. Schmidt auf alle Bedenken gekonnt reagieren, gab aber auch zu, dass noch sehr vieles offen ist. Das brachte dann einen Stadtrat endgültig auf die Palme, er griff Dr. Schmidt verbal an, dass er seine Aufgabe als PR-Mann ausgezeichnet macht, die Leute im Saal einlullt aber tatsächlich nichts zu entscheiden hat, denn diese Entscheidungen werden politisch anderswo getroffen.
Hier glättete schnell der Moderator Christoph Weinmann, persönliche Angriffe, das ging nicht. Überhaupt hatte Herr Weinmann die Veranstaltung immer im Griff, er schaffte es, dass die Redner ihre 15 Minuten + eventuelle Nachspielzeit einhielten, dass auch die Bürger zu Wort kamen und dabei nicht zu ausschweifend wurden, er brachte die Diskussion immer wieder auf den Punkt.
Als Schlusspunkt riefen dann Herr Ketterer und der anwesende Stadtrat  alle auf, bei ihren Abgeordneten sich noch für den Erhalt des botanischen Gartens einzusetzen, wenn ihnen daran liegt. Auch wenn die Chancen eher gering sind, von den 49 Abgeordneten müssten 25 gegen die aktuellen Pläne stimmen.
Um 22 Uhr wurde dann die Veranstaltung geschlossen, sie wäre wohl noch lange weiter gelaufen, aber das wesentliche war jetzt gesagt und diskutiert.



Mein Kommentar zu dieser Informationsveranstaltung
Diese Veranstaltung war aus meiner Sicht äusserst gelungen. Wie sehr das Thema die Gemüter beschäftigt, hat man auch daran gesehen, wieviele Bürger unsere Einladung angenommen haben und gekommen sind.
Die Veranstaltung selbst war sehr ausgewogen, das war auch unser Ziel bei der Vorbereitung dieses Abends. Es sollte keine Veranstaltung werden Pro oder Contra, beide Seiten sollten gleichberechtigt Fakten, Konzepte, Intentionen vortragen können.
Dank der klugen Moderation ist das auch gelungen, auch wenn es manchmal hitzig wurde, so trennte die Moderation den Faktenteil vom Diskussionsteil und sorgte da dafür, dass es nicht zu verbalen "Handgreiflichkeiten" kam. Danke dafür an alle :-)
Und jetzt noch meine persönliche Anmerkung:
Panta rhei, die Welt ist permanent im Fluss, sie entwickelt sich seit der Entstehung immer weiter. Gäbe es keine Entwicklung, kein Wachstum wäre Verfall die Folge. Es ist wichtig, Natur zu bewahren, sorgsam mit der Schöpfung umzugehen. Aber uns ist auch die Intelligenz gegeben, die Zukunft zu gestalten, damit wir auf die allgegenwätigen Herausforderungen reagieren können.
Wenn wir die Welt realistisch betrachten, gab es nie einen Zeitpunkt, wo der Punkt des "verweile doch, du bist so schön ..." erreicht war und wer den Faust von Goethe kennt, weiss, dass mit dem Aussprechen diesen Satzes das Unglück, die Tragödie begann. Wir leben weder immer noch in Höhlen, noch in Barockstädten, noch in Festungsstädten, alles hatte seine Zeit, von allem ist noch was da, aber es begannen immer wieder neue Entwicklungen. Sehr treffend war die Bemerkung, der Campus ist ein architektonisches Sammelsurium ohne Konzept. Aus meiner Sicht ist das nicht negativ, sondern es spiegelt die Evolution der Forschung, in jeder Zeit das zu dieser Zeit beste heraus zu holen.
Und jetzt auf den Botanischen Garten des KIT bezogen. Erhalten von Juwelen und Entwicklung der "Fassung" der selben kann auch harmonisch werden. Seien wir doch froh, dass es verantwortungsvolle, sozial denkende, vorausschauende Menschen gibt, die ein Teil ihres Vermögens in Stiftungen einbringen, die in diesem Fall Universitäten fördert, dazu beträgt, dass alle an Bildung teilhaben können. Lassen wir es zu einem win - win für beide Seiten werden. Ja apropos win-win, Gewinnstreben ist per se nichts schlechtes, es ist für alles einer der Antriebe. Dass es uns so gut geht, hängt auch damit zusammen.

Der Mensch neigt irgendwie von Natur aus dazu, Veränderungen als Bedrohung anzusehen und entwickelt Abwehrmechanismen. Das war schon immer so und hat wohl als Ursache, dass es immer seine Zeit braucht, sich auf etwas einzustellen wofür man noch keine Erfahrungen hat, wie damit umzugehen. Es bilden sich meistens 3 Lager, die einen, die hochmotiviert das bestehende bewahren wollen, die anderen, die sich gespannt auf das neue freuen und die grosse schweigende Mehrheit, die es nimmt, wie es kommt. Da diese schweigende Mehrheit unsichtbar ist, können die beiden Minderheiten für sich in Anspruch nehmen, für die Mehrheit zu sprechen. Diese beiden Gruppen sind aber auch die Protagonisten, die sich wirklich Gedanken machen. Statt sich gegenseitig zu unterstellen, für die falsche Sache zu kämpfen, können sie aber auch aufeinander zugehen und zusammen die beste Lösung zu entwickeln. Denn dann weitet sich der eigene Blick.
Gestern ist die Elbphilharmonie zitiert worden. Egal wieviel in den letzten Jahren schief gelaufen ist, egal wie sehr der Kostenrahmen überschritten worden ist, jetzt wo sie fertig ist lieben die Hamburger sie, mehr als eine halbe Million Besucher haben sie in den 8 Wochen vor der Eröffnung besucht. Alles andere ist weggeblasen.
Das neue Institut am Adenauerring ist zwar damit nicht zu vergleichen. Aber Karlsruhe, der Campus Süd erhält gratis ein neues Gebäude, den Science Tower für Informatik, ein Gebäude, das dem Stand der Technik entspricht und jetzt noch Reserven hat. Die Gegenleistung sind die 2 weiteren Blöcke, die die Tschira-Stiftung nutzt, indem sie an private wissenschaftsnahe Unternehmen vermietet wird und damit den Gewinn realisiert, den die Stiftung braucht. Zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit gehört, dass beide Seiten ihren Mehrwert haben. Die Alternative wäre eine verlorene Chance. Seien wir doch neugierig, schauen wir es vom Ergebnis an, was bewegt wird, ... Zu wissen, wann man Neues angepacken kann und muss, ist auch Nachhaltigkeit.
Und. Das Palmenhaus steht im Bereich des 2. Bauabschnitts. Wie der 2. Bauabschnitt realisiert ist noch offen. Wie die Entwicklung bis dahin aussieht, ist noch offen. Und bis dahin mindestens gibt es diese Gewächshäuser. Jetzt liegt es auch an uns, durch häufige Besuche des Gartens, der Vorträge können wir zeigen, wie wichtig uns wirklich dieser botanische Garten ist. Das ist aktives Bürgerengagement, ähnlich der Freundeskreise für das Sonnenbad, der erreicht, dass dieses Bad bis weit in den den Herbst und Winter geöffnet wird, oder der Freundeskreis des Wölfle, ohne den es dieses Bad nicht mehr gäbe. 
Mein Gedanke war, einmal ein Oststadt-Picknicks im Botanischen Garten des KIT stattfinden zu lassen. Aber dazu passen leider die Öffnungszeiten bis 16 Uhr nicht. Aber vielleicht könnte der Oststadt-Treff mal dorthin radeln oder sich dort treffen.

Panta rhei ...
Aber das ist jetzt meine persönliche Meinung (Cornelius)

Und ihr könnt auch eure Meinung dazu schreiben :-)

In den BNN wurde am Samstag 14.01.2017 dieser Veranstaltung die erste Seite des Karlsruhe-Teils gewidmet:
BNN: Nachrichten Karlsruhe Wachstumsschmerzen in der Oststadt

Auch in KA-News sind wir heute an erster Stelle:
KA-News: Wir wurden bitter enttäuscht

Mittwoch, 4. Januar 2017

Infoveranstaltung KIT-Erweiterung Adenauerring, Grüner Campus 12.01.2017 19:30 im Quartier Zukunftsraum


hiermit laden wir, die Oststadt Nachbarschaft Sie herzlich zur öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung des "Oststadt-Treff“ über die KIT-Erweiterung östlich des Adenauerrings ein.
Die Veranstaltung findet am 12.1.2017 um 19:30 Uhr im „Zukunftsraum“ in der Rintheimer Strasse 46 / Ecke Humboldtstraße statt und endet gegen 21 Uhr.
Dabei soll die Frage, warum der heute öffentlich zugängliche „botanische Garten“ des KIT am Adenauerring der Bebauung weichen soll, näher beleuchtet werden. Hierbei spielen Fragen zur möglichen Bebauung, zu deren Nutzung und zur Bauherrschaft und Abfolge der Bebauung eine wichtige Rolle.
Nach einer Einführung von Herrn Dr. Scherle von der Oststadt-Nachbarschaft wird Herr Dr. Schmidt vom KIT Gründe für die Verlagerung des botanischen Gartens des KIT darlegen. Danach erhält Herr Ketterer von der Initiative „Grüner Campus“ Gelegenheit die Sicht der Kritiker darzulegen. 
Anschließend wird eine, durch Moderation geführte, Diskussion mit den Zuhörern eröffnet. Der Abend wird mit einer Zusammenfassung durch den Moderator Herrn Christoph Weinmann enden. 

Artikel in den BNN vom 7.1.2017